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Regenbogen Bibertal
Regenbogen über dem Bibertal. Foto: Mario Obeser

Wirtschaftliche Lage im Landkreis Günzburg so gut wie noch nie

Über 50.000 Menschen sind im Landkreis Günzburg sozialversicherungspflichtig beschäftigt, die Arbeitslosenquote liegt bei hervorragenden 1,9 Prozent, bei den 15 bis 25-jährigen bei nur 1,3 Prozent. Mit einem Durchschnittsalter von knapp 43 Jahren ist der Landkreis Günzburg der jüngste in ganz Schwaben. Darüber freuen sich auch die heimischen Landtagsabgeordneten Alfred Sauter und Dr. Hans Reichhart: „Die wirtschaftliche Lage und damit die Arbeitsmarktsituation im Landkreis Günzburg haben sich in den letzten Jahren durchweg positiv entwickelt. Wir gehören in Bayern und in Deutschland zur Spitzengruppe.“

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Landkreis Günzburg beträgt insgesamt 50.304 Personen (Stand: September 2016). Dies sind 2.898 Personen mehr als noch im September 2013, was einem Anstieg von über 6 Prozent entspricht. Damit wurde ein historischer Rekordwert erreicht.

Der Landkreis Günzburg verzeichnet zudem mit 1,9 Prozent eine herausragende Arbeitslosenquote und gehört damit zu den zehn besten Landkreisen und kreisfreien Städten in Bayern. Im Freistaat Bayern beträgt die Arbeitslosenquote 3,0 Prozent, in Deutschland 5,6 Prozent. Abgeordneter Alfred Sauter: „Von der guten wirtschaftlichen Entwicklung profitiert in besonderem Maße unser Landkreis. Besonders erfreulich sind auch die niedrigen Arbeitslosenquoten bei jüngeren und älteren Arbeitnehmern.“ Bei Menschen über 55 Jahren liegt die Arbeitslosenquote im Landkreis Günzburg bei 2,8 Prozent, im Freistaat Bayern bei 4,0 Prozent und im Bundesgebiet bei 6,2 Prozent. „Bei uns wird das Fachwissen der erfahrenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten und an die jüngere Generationen weitergeben. Dies ist ein großartiges Signal für das gute Miteinander von Jung und Alt“, so MdL Dr. Hans Reichhart.

Im Bereich der Jugendarbeitslosigkeit (15 bis unter 25 Jahre) liegt der Landkreis Günzburg im April 2017 bei sehr guten 1,3 Prozent. Der Freistaat Bayern steht mit einer Quote von 2,5 Prozent gemeinsam mit Baden-Württemberg an der Spitze aller deutschen Bundesländer.

Beide Abgeordneten sind sich einig: „Wir legen im Landkreis Günzburg größten Wert auf eine solide Ausbildung als Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit und werden uns auch künftig dafür einsetzen, dass die entsprechenden Rahmenbedingungen erhalten und ausgebaut werden. Die Zahlen sprechen für die Leistungsfähigkeit von Schulen, Auszubildenden und Ausbildungsbetrieben in Bayern und insbesondere im Landkreis Günzburg.“

Im Spitzenbereich liegt der Landkreis Günzburg auch beim Durchschnittsalter seiner Einwohner mit 42,68 Jahren.  Dies ist auch auf die guten Rahmenbedingungen für junge Familien zurückzuführen. Wichtig sind zudem die exzellente Verkehrsanbindung (A 8, IC-Halt Günzburg), die vergleichsweise moderaten Miet- und Baulandpreise und die gute Ausstattung mit Kindergarten-, Krippen- und Hortplätzen.

Die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Attraktivität des Landkreises Günzburg spiegelt auch die Untersuchung des Nachrichtenmagazins FOCUS wieder. 402 Landkreise und kreisfreie Städte in Deutschland wurden dabei anhand der fünf Kriterien Wachstum und Jobs, Firmengründungen, Produktivität und Standortkosten, Einkommen und Attraktivität sowie Sicherheit und Lebensqualität unter die Lupe genommen. Aus den fünf Einzelwertungen der Landkreise bzw. kreisfreien Städte in den einzelnen Kategorien wurde anschließend der Durchschnitt gebildet. Dieser Wert bestimmt den Gesamtrang. Der Landkreis Günzburg belegt in der Kategorie „Produktivität und Standortkosten“ hinter München (Landkreis), dem Main-Taunus-Kreis und den Landkreisen Dingolfing-Landau und Starnberg einen hervorragenden 5. Platz. Auch im Gesamtranking zeigt der Landkreis Günzburg mit Platz 32 (von 402), dass er über eine außerordentliche Leistungsfähigkeit und Attraktivität verfügt.

Ebenso bemerkenswert ist der Anstieg der verfügbaren Einkommen im Landkreis Günzburg. Die aktuellsten Zahlen liegen hier für das Jahr 2014 vor. „Es freut mich außerordentlich, dass in meinem Heimatlandkreis Günzburg der bayernweit größte Anstieg des verfügbaren Einkommens von 2004 zu 2014 zu verzeichnen war“, so Alfred Sauter. Als verfügbares Einkommen (der privaten Haushalte) wird der verbleibende Betrag vom Bruttoeinkommen nach Abzug der direkten Steuern (z. B. Lohnsteuer) und der Sozialversicherungsbeiträge bezeichnet. Das verfügbare Einkommen im Landkreis Günzburg betrug im Jahr 2014 24.048 Euro pro Einwohner und nahm damit den Spitzenplatz unter allen schwäbischen Landkreisen ein (Schwaben: 22.482 Euro, Bayern: 23.080 Euro). Der Zuwachs im Vergleich zum Jahr 2004 lag bei 33,6 Prozent.

Die beiden Abgeordneten abschließend: „Die wirtschaftliche Entwicklung im Landkreis Günzburg ist äußerst positiv. Dies ist der Einsatzbereitschaft der Beschäftigten, der soliden Bildung und Ausbildung, den vielen bestens geführten mittelständischen Familienbetrieben ebenso wie der vorausschauenden Politik der Bayerischen Staatsregierung zu verdanken. Erfreulich ist vor allem die hohe Zahl der Menschen, die einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen. Bei uns stimmen Motivation und Leistung im vernünftigen Miteinander von Arbeitnehmern und Arbeitsgebern.“

Top 10 – Produktivität und Standortkosten

Top 10 – Gesamtranking

Landkreise (Bayern) mit der höchsten Zunahme des Verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte 2004 bis 2014 und Verfügbares Einkommen je Einwohner im Jahr 2014

Zunahme des Verfügbaren Einkommens der privaten Haushalte 2004 bis 2014 der Landkreise in Schwaben und Verfügbares Einkommen je Einwohner im Jahr 2014

 

 

 

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