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Feuerwehrfahrzeug mit Blitzer Blaulicht Feuerwehr
Symbolfoto: Mario Obeser

Schwere Unwetter verursachen hohen Sachschaden – zwei Personen verletzt

Am Freitagabend kam es im Schutzbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West zu schweren Unwettern, die zwei Verletzte und erhebliche Sachschäden verursachten.

Insgesamt liefen in der Einsatzzentrale in Kempten zwischen 20:00 Uhr und 23:00 Uhr ca. 230 unwetterbedingte Einsätze auf. Bei den meisten Einsätzen wurden durch die örtlichen Feuerwehren umgestürzte Bäume von Straßen entfernt und vereinzelt auch vollgelaufene Keller leergepumpt.

Die Polizei musste bei mehreren Verkehrsunfällen ausrücken, die durch auf der Fahrbahn liegende Bäume oder Aquaplaning verursacht wurden. Hierbei wurden zwei Personen verletzt. Ein 51-jähriger Ostallgäuer versuchte in Unterthingau (Lkr. Ostallgäu) einem Baum auszuweichen, der auf der Straße lag. Hierbei kam er von der Fahrbahn ab und prallte mit seinem Fahrzeug gegen einen am Straßenrand stehenden Baum. Durch den Aufprall wurde er schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt.

In Weitnau (Lkr. Oberallgäu) fuhr ein 39-jähriger Kemptener mit seinem Roller gegen einen auf der Straße liegenden Baum und kam zu Sturz. Der Mann wurde leicht verletzt.

Mehrere Häuser und Gebäude sowie geparkte Pkw wurden durch umstürzende Bäume im gesamten Schutzbereich beschädigt.

Im Landkreis Ostallgäu wurde die Fahrbahndecke der Kreisstraße zwischen Geisenried und Unterthingau erheblich durch das Wurzelwerk eines umgestürzten Baumes beschädigt.

Die gesamte Schadenshöhe der bisher bekannten Schäden wird auf ca. 150.000 Euro geschätzt.

Die A7 musste für ca. 30 Minuten zwischen den Anschlussstellen Kempten-Leubas und Dietmannsried voll gesperrt werden. Hier wurde ein Baum von der Fahrbahn entfernt. Im Oberallgäu mussten einzelne Fahrstreifen der A7 und der A980 kurzzeitig gesperrt werden, um Bäume und Baumteile zu entfernen.

Zwischen Kempten und Marktoberdorf ist die B12 voll gesperrt. In einem Streckenabschnitt drohen mehrere Bäume umzustürzen. Die Sperrung dauert mindestens bis zum Samstagmorgen an.

In Günzburg musste das Volksfestgelände vorsorglich geräumt werden. Die örtliche Feuerwehr sowie die Polizei konnten das Gelände, auf dem sich 4000 bis 5000 Besucher befanden, ohne Probleme räumen.

Die Abendveranstaltung der Allgäuer Festwoche in Kempten lief planmäßig bis zum Ende.

Weder in Günzburg noch in Kempten kam es auf den Festen zu Personen- oder Sachschäden durch das Unwetter.

Vereinzelt kam es zu Stromausfällen.

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