Home » Blaulicht-News » Landkreis Dillingen a. d. Donau. » News Raum Dillingen a. d. Donau. » Landkreis Dillingen: Vermehrte Anrufe von Trickbetrügern
Warnung vor Betrug
Symbolfoto: Mario Obeser

Landkreis Dillingen: Vermehrte Anrufe von Trickbetrügern

Gleich dreimal meldeten sich Bewohner des Landkreises Dillingen am 16.01.2018 bei der Polizei. In Holzheim und Syrgenstein erhielten zwei Anwohner einen Anruf in Abwesenheit, der vom Anrufbeantworter aufgenommen wurde.

Hierbei wurde ihnen erklärt, dass gegen sie ein Verfahren durch eine Vollzugsbehörde in Stuttgart anhängig wäre. Zur außergerichtlichen Klärung sollten die Angerufenen schließlich eine hinterlegte Telefonnummer mit der zusätzlichen Nummernfolge „1“ wählen.

Im Ortsteil Laugna erhielt eine 70-jährige Anwohnerin ebenfalls einen dubiosen Anruf einer angeblichen österreichischen Lotterie, in der ihr mitgeteilt wurde, dass sie 126.000 Euro gewonnen hätte. Der Gewinn könne jedoch nur ausgezahlt werden, wenn sie auf das Konto einer Berliner Bank zuvor 188 Euro an Gebühren hinterlegt.

In allen drei Fällen reagierten die Angerufenen richtig und riefen weder die angegebenen Rufnummern an und überwiesen auch kein Geld, so dass es zu keinem Schaden kam.

Durch das Vorspielen von angeblichen Gewinnen aus Lotterien oder Gewinnausschreibungen versuchen Trickbetrüger immer wieder, an Kontodaten und damit an Überweisungsgeld zu gelangen. Auch durch das Hinterlassen von Telefonnummern auf Anrufbeantwortern oder durch kurzes Anrufen wollen solche Täter erreichen, dass ihre Opfer zurückrufen. Dieses hat dann zur Folge, dass sie oft ungewollt ausländische Telefonnummern anrufen, die mit extrem hohen Telefongebühren belegt sind.

Die Polizei rät daher, niemals unbekannte Telefonnummern zurückzurufen. Auch Gewinnversprechen sollten immer kritisch hinterfragt werden. Wer an keinem Gewinnspiel teilgenommen hat, kann auch nichts gewinnen.

Auch bei angeblichen Anrufen von Behörden und Ämtern gilt die nötige Vorsicht. Diese würden niemals telefonisch zu Zahlungen auf Girokonten oder Barauszahlungen an Dritte auffordern. Nähere Informationen findet man im Internet unter www.polizei.beratung.de

Anzeige