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Bayerisches Rotes Kreuz fordert die umgehende Anpassung rechtlicher Grundlagen. Foto: obs/Bayerisches Rotes Kreuz, Landesgeschäftsstelle/Sohrab Taheri-Soh

BRK: Notfallmedizinische Versorgung in Bayern in Gefahr

Herausnahme des Rettungsdienstes aus kommerziellem Wettbewerb überfällig – dies fordert das Bayerische Rote Kreuz
Das BRK drängt nachhaltig darauf, die Notfallrettung und den Krankentransport von europaweiten Ausschreibungsprozessen zu befreien: „Es kann nicht sein, dass jede Rettungswache mit 15 oder 20 Mitarbeitern europaweit ausgeschrieben werden muss und nur noch für fünf Jahre vergeben werden darf“, so BRK-Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk.

Ehrenamtliches Engagement wird vernichtet und die Versorgungssicherheit der Bevölkerung in Gefahr gebracht. „Damit werden Arbeitsplätze in unmittelbare Gefahr gebracht, sogar komplett abgeschafft“, so Stärk weiter. Laut dem Bayerischen Staatsministerium des Innern und für Integration ist die Umsetzung der Bereichsausnahme „aus verfassungsrechtlichen Gründen jedenfalls derzeit nicht möglich.“.

Das BRK fordert die umgehende Anpassung rechtlicher Grundlagen, der Anwendung der Bereichsausnahme und der damit einhergehenden Wahrung der Versorgungssicherheit der bayerischen Bevölkerung.

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