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Günzburg: Über 85.000 Badende strömten 2015 ins Waldbad

In das Waldbad in Günzburg strömten diesen Sommer so viele Besucher wie schon seit Jahren nicht mehr.
Rund 85.000 Besucher und damit fast doppelt so viele wie in den Jahren zuvor – das ist die Bilanz des Waldbades zum Saisonende. Nur in einem Jahr gab es noch mehr Besucher: „Das war im Rekordjahr 2003“, sagen Stadtwerkevorstand Johann Stelzle und Betriebsleiter Günter Münzing.

Mit dem diesjährigen Ergebnis zufrieden ist Stelzle allemal: „Das kontinuierlich heiße Wetter war für uns ein Segen. Die Menschen hat es bereits früh in die Freibäder getrieben.“ Trotz des sehr guten Zulaufs sei der Badebetrieb reibungslos von statten gegangen, betont Stelzle. „Wir hatten keine ernsthaften Unfälle zu beklagen, das ist für uns immer das Wichtigste.“

Auch Oberbürgermeister Gerhard Jauernig freut sich über das sehr gute Ergebnis: „Seit über 50 Jahren gibt es unser Günzburger Waldbad. Der starke Zulauf zeigt uns, wie wichtig die Einrichtung für die Bürger in Günzburg und dem Umland ist.“ Dadurch seien auch die hohen Kosten zum Erhalt und Betrieb des Bades gerechtfertigt. „Mit dem Waldbad schaffen wir ein Freizeitangebot mit echtem Mehrwert. Hier können Familien und Kinder ihre freie Zeit genießen und sich unter der Aufsicht des Badpersonals gut beschützt fühlen.“

Jauernig gab aber auch zu denken, dass der Fortbestand des Waldbades in den kommenden Jahren mit erheblichen Kosten verbunden sein werde. „Es stehen einige dringende Sanierungsmaßnahmen an, die wir nicht länger aufschieben können.“ Die letzte Generalsanierung des Waldbades fand vor rund 30 Jahren statt. Seither sei ein erheblicher Sanierungsbedarf an den Beckenanlagen sowie den technischen Einrichtungen aufgelaufen, so der OB. Nach ersten Schätzungen wird die Sanierung über eine halbe Million Euro kosten.

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