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Alb-Donau-Kreis: Verkehrsbehinderungen und Unfällen bei Schneeglätte

Am Dienstag, 12.01.2021, rutschten im Alb-Donau-Kreis mehrere Fahrzeuge auf glatter Fahrbahn, was zu mehreren Verkehrsunfällen führte.

Hoher Schaden und ein Verletzter bei Witthau
Gegen 10.15 Uhr fuhr ein Audi von Witthau in Richtung Hörvelsingen. An der Einmündung rutschte der Pkw des 19-Jährigen und prallte gegen den Audi eines 56-Jährigen. Der war zwischen Hörvelsingen und Beimerstetten unterwegs. Er trug bei dem Unfall leichte Verletzungen davon. Ein Krankenwagen brachte den Mann in eine Klinik. Den Sachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf ungefähr 35.000 Euro. Sie waren nach dem Unfall noch fahrbereit.

Ein Kran musste nach einem Unfall in Klingenstein anrücken
Gerutscht ist auch ein Opel in Blaustein. Das Fahrzeug war im Ortsteil Klingenstein in der Ehrensteiner Straße unterwegs und rutschte auf der schneeglatten Straße über die Kreuzung mit der Hummelstraße. Das Auto blieb an einem Metallgeländer hängen. Ein Kran musste es bergen. Ein Abschlepper nahm den Pkw des 20-Jährigen mit. Den Sachschaden am Fahrzeug schätzt die Polizei auf ungefähr 4.000 Euro.

In Altheim im Graben gelandet
Im Graben landete eine 41-Jährige mit ihrem Fahrzeug in Altheim. Die Frau war gegen 13.30 Uhr in der Straße im Aschach unterwegs. Weil ihr auf ihrer Straßenseite ein Kleinwagen entgegenkam, wich die Audifahrerin nach rechts aus. Sie prallte gegen ein Verkehrsschild und rutschte in den Graben. Die Beifahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Einen Rettungswagen benötigte die 35-Jährige jedoch nicht. Das Auto war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Ein Abschlepper nahm es mit. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 20.000 Euro. Die Ermittler vom Polizeirevier Ehingen, Telefon 07391/5880, suchen nun den Unfallverursacher, der mit einem schwarzen VW-Polo unterwegs gewesen sein soll.

Bei Westerstetten von der B10 gerutscht
Auch bei Westerstetten kam ein Pkw auf glatter Straße von der Fahrbahn ab: Gegen 14.00 Uhr fuhr eine 39-Jährige auf der Bundesstraße 10 in Richtung Geislingen. An der Ampel der Tomerdinger Kreuzung wartete vor ihr ein Opel an der roten Ampel. Die Frau bremste. Ihr Ford rutschte, prallte gegen den Pkw und schleuderte anschließend in die Böschung. Die Unfallverursacherin verletzte sich bei dem Unfall leicht. Ein Rettungswagen brachte sie in eine Klinik. Ihr Fahrzeug war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Ein Abschlepper barg es. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf ungefähr 4.000 Euro.

Bei Merklingen in den Graben überschlagen
Etwa 8.000 Euro entstanden einem Autobesitzer nach einem Unfall zwischen Merklingen und Scharenstetten: Ein Fiatfahrer war dort gegen 19.00 Uhr unterwegs und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Im Graben überschlug sich der Pkw. Der 25-jährige Fahrer kam vorsorglich in ein Krankenhaus. Sein Beifahrer im Alter von 24 Jahren trug leichte Verletzungen davon und kam ebenfalls in eine Klinik. Ein Abschlepper nahm das Auto mit.

Mehrere Lastwagen mit Problemen
Im Schnee stecken geblieben sind auch gegen 19.00 Uhr drei Fahrzeuge bei Merklingen. Die Lkw und Sattelzüge waren in Richtung Hohenstadt unterwegs. Die Straße war mit Schnee bedeckt. Ein Sattelzug fuhr fest; der Fahrer rangierte, es gelang ihm jedoch nicht sein Fahrzeug zu befreien. Ein anderer Lkw-Fahrer wollte an diesem Fahrzeug vorbeifahren und geriet dabei mit den Rädern in den Straßengraben und blieb dort stecken. Ein anderer Sattelzuglenker fuhr zu weit rechts und blieb dort im Straßengraben stecken. Zur Bergung der Fahrzeuge musste die Straße zwischen Merklingen und Hohenstadt für etwa drei Stunden voll gesperrt.

Tipps Ihrer Polizei:
Glatte Straßen erkennt man oft erst sehr spät. Vorausschauendes Fahren und eine angepasste Geschwindigkeit bewahren vor Unfällen. Denn bei Glätte ist der Bremsweg um ein Vielfaches länger. Gerade deshalb ist es wichtig die richtigen Reifen montiert zu haben. Winterreifen oder M+S-Reifen (sog. Matsch- und Schneereifen) sorgen schon bei niedrigen Plusgraden für einen besseren Halt. Sie verdrängen durch ihre weichere Gummimischung Regen, Matsch und Schnee besser. Empfohlen wird eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern. Außerdem sollte der Reifen nicht älter als 6 Jahre sein. Aber auch der beste Reifen hilft nichts, wenn man sich überschätzt und zu schnell auf winterlichen Straßen unterwegs ist. Fahren Sie vorausschauend. Um das Risiko beim Bremsen zu reduzieren, sollten Sie Ihre Geschwindigkeit verringern und ausreichend Abstand halten. Um ein Ausbrechen oder Rutschen des Wagens zu verhindern, ist bei glatter oder schneebedeckter Fahrbahn ein behutsamer Umgang mit der Bremse wichtig. Wenn es der Verkehr zulässt können Sie mit vorsichtigen Bremsversuchen feststellen, wie griffig die Oberfläche ist.

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