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Landkreis Günzburg: Polizei muss Mann mit Messer mit Beinschuss stoppen

In Oberegg, einem Ortsteil von Wiesenbach, kam es am heutigen 28.02.2021 zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch.
Am Sonntag gegen 12.15 Uhr mittags wurden Polizeibeamte der Polizeiinspektion Krumbach zu einer Auseinandersetzung an den Oberegger Stausee gerufen. Dort sollte ein Mann zwei weitere Personen mit einem Messer bedroht haben. Nachdem er auch die hinzugerufenen Beamten bedrohte, setzten die Polizisten die Waffe gegen den Mann ein.

Mann geht mit Messer auf die Beamten zu
Die eingetroffenen Beamten wollten einen 27-jährigen Mann kontrollieren, der zwei Spaziergänger mit einem Messer bedrohte. Gegenüber den Polizeibeamten verhielt sich der Mann unkooperativ und ging auf die Streifenbesatzung mit einem Messer in der Hand zu.

Pfefferspray ohne Wirkung
Die Beamten forderten den Mann mehrfach auf, das Messer abzulegen und zogen sich zurück. Der Mann ging weiter auf die Beamten zu. Die Polizisten setzten Pfefferspray ein, welches allerdings wirkungslos blieb.

So gaben die Beamten zwei Warnschüsse in die Luft ab. Auch diese Warnschüsse brachten den 27-Jährigen nicht davon ab, weiter auf die Beamten zuzugehen. Schließlich setzten die Beamten die Waffe gegen den Mann ein.

Der Mann wurde in ein Bein getroffen. Es besteht nach einer ersten ärztlichen Aussage keine Lebensgefahr.

Mitteiler erleidet einen Schock
Die Mitteiler kamen zur Behandlung des erlittenen Schocks in ein nahegelegenes Krankenhaus. Die Beamten blieben körperlich unversehrt. Es wurden auch keine Unbeteiligten verletzt.

Die weiteren Ermittlungen zum Schusswaffengebrauch werden zuständigkeitshalber vom Bayerischen Landeskriminalamt und der Staatsanwaltschaft Memmingen übernommen. Die Kriminalpolizei Memmingen nahm die Ermittlungen gegen den 27-Jährigen wegen des Verdachts der Bedrohung auf.

Neben der Polizei war auch der Rettungsdienst mit Rettungswägen, Notarztfahrzeug, einem Fahrzeug des Einsatzleiters Rettungsdienst und einem Rettungshubschrauber vor Ort.

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