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PP Schwaben Süd/West: Schneefall – 80 Prozent mehr Einsätze als im Durchschnitt

Im Bereich des Polizeipräsidium (PP) Schwaben Süd/West wurden im Laufe des gestrigen Tages, 08.12.2021, insgesamt 215 Verkehrsunfälle gemeldet, davon waren 30 mit Verletzten und 185 mit Sachschäden.

Wie gestern bereits in einem Zwischenfazit berichtet, kam es im gesamten Dienstbereich zu einer Vielzahl an Verkehrsunfällen. Insgesamt registrierte die Polizei alleine 215 Verkehrsunfälle, dazu rund 130 Einsätze wegen Verkehrsgefahren und -behinderungen.

Die Unfälle verteilen sich dabei wie folgt auf die Landkreise und kreisfreien Städte:

Landkreis Günzburg
Es ereigneten sich insgesamt 38 Unfälle, wobei bei 35 Verkehrsunfällen Sachschaden entstand. Drei Personen zogen sich Verletzungen zu.

Raum Günzburg
Bei dem gestrigen Winterbruch ereigneten sich im gesamten Dienstbereich der Polizeiinspektion Günzburg in dem Zeitraum von 07.30 Uhr bis 21.30 Uhr 22 Verkehrsunfälle, die von der Polizeiinspektion Günzburg, teilweise mit Unterstützung durch benachbarte Polizeidienststellen, aufgenommen werden mussten. Ursächlich für die zahlreichen Verkehrsunfälle war vor allem eine an die winterglatten Straßenverhältnisse nicht angepasste Geschwindigkeit. Der bei den Verkehrsunfällen entstandene Sachschaden wird auf mehr als 70.000 Euro geschätzt. Bei zwei Verkehrsunfälle kam es auch zu Personenschäden.

Zur Mittagszeit verlor eine 36-jährige Pkw-Fahrerin auf der Ulmer Straße in Oxenbronn auf der schneeglatten Fahrbahn in einer leichten Linkskurve aufgrund einer den Witterungsverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Sie schleuderte mit ihrem Pkw auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit einem entgegenkommenden Lkw zusammen, welcher von einem 58-Jährigen gefahren wurde. Die Unfallverursacherin wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus verbracht.

Am frühen Nachmittag kam es auf der Bundesstraße 16 etwa auf Höhe Denzingen zu einem Auffahrunfall, bei welchem ein 48-Jähriger mit seinem Pkw auf den Pkw einer vor ihm befindlichen 45-Jährigen auffuhr. Die 45-Jährige wurde leicht verletzt. Sie wurde zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus verbracht.

Auf der Kreisstraße zwischen Wettenhausen und Deubach ereigneten sich späten Mittwochabend zwei Verkehrsunfälle. Gegen 21.10 Uhr fuhr ein 30-Jähriger über eine größere Astansammlung auf der Fahrbahn. Etwa zur gleiche Zeit fuhr auf derselben Strecke ein 51-Jähriger, bei schneeglatten Fahrbahn, über die Äste. Der entstandene Sachschaden bei beiden Unfällen beläuft sich auf mehrere tausend Euro, Personen wurden nicht verletzt.

Leipheim/A8
Zu einem Unfall mit rund 5.000 Euro Sachschaden ist es am Mittwochmorgen auf der Autobahn 8 bei Leipheim gekommen. Dabei war ein 31-Jähriger mit seinem Auto auf dem mittleren der drei Fahrstreifen in Richtung Stuttgart gefahren. Die Fahrbahn war winterglatt, es schneite. Der Mann passte seine Fahrgeschwindigkeit nicht den Witterungs- und Straßenverhältnissen an und geriet alleinbeteiligt ins Schleudern. Der Wagen krachte gegen die Betongleitwand zwischen den Fahrbahnen und schleuderte danach nach rechts über alle Fahrstreifen, wo er letztlich entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand kam. Der 31-Jährige blieb unverletzt, sein Auto musste abgeschleppt werden. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Mann an seinem Wagen Sommerreifen montiert hatte. Angeblich wäre der Reifenwechsel für die nächsten Tage vorgesehen gewesen. Der Autofahrer wird angezeigt und wird ein erhöhtes Bußgeld bezahlen müssen, teilt die Autobahnpolizei Günzburg mit.

Raum Krumbach
Der starke Schneefall führte ab gestern Nachmittag zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen im Bereich der Polizeiinspektion Krumbach. Auf der B300 und den Staatstraßen blieben immer wieder Lkw an den Steigungen hängen und sorgten so für einen erheblichen Rückstau. Außerdem konnten viele Bäume die Schneelast nicht tragen, stürzten um und blockierten die Straßen. Während der vergangenen Nacht waren viele örtlichen Feuerwehren und die Straßenmeisterei damit beschäftigt, die Straßen wieder frei zu bekommen. Trotz der winterglatten Straßen passten einige Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeit nicht an und verursachten Verkehrsunfälle. Glücklicherweise kam es hierbei zu keinen schweren Verletzungen von Personen.

Ein 25-jähriger Pkw-Fahrer befuhr gegen 15.35 Uhr die Ortsverbindungsstraße von Neuburg in Richtung Wattenweiler. Hierbei kam er bergab aufgrund der nicht angepassten Geschwindigkeit von der ahrbahn ab und blieb kurz vor einem Baum stehen.

Auf der Staatsstraße 2024 zwischen Langenhaslach und Neuburg war gegen 16.10 Uhr eine 33-jährige Pkw-Fahrerin zu schnell unterwegs. Sie kam in einer langgezogenen Rechtskurve von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die beiden Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Am Pkw entstand ein Sachschaden von ca. 8.000 Euro.

Heute früh, 09.12.2021, gegen 03.15 Uhr kam ein 35-jähriger Pkw-Fahrer auf der Bundesstraße 300 zwischen Thannhausen und Ziemetshausen ins Schleudern und prallte gegen einen Baum. Der Sachschaden beträgt etwa 10.000 Euro.

Die leichte Kurve zwischen Hagenried und der Einfahrt zur Staatsstraße nach Thannhausen wurde heute früh, 09.12.2021, gegen 06.30 Uhr einem 19-jährigen Fahranfänger zum Verhängnis. Er war zu schnell unterwegs und kam nach links von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug kam nachdem es eine steile Böschung hinunter schleuderte in einem Acker zum Stillstand. Der Fahrer trug leichte Verletzungen davon. Der Sachschaden beträgt etwa 3.000 Euro.

Raum Burgau
Am Mittwochabend ereignete sich in der Kapuzinerstraße in Burgau ein Verkehrsunfall ohne Personenschaden. Ein 42-Jähriger, der mit seinem Pkw gegen 18:00 Uhr auf der Kapuzinerstraße in Richtung Dillinger Straße unterwegs war, kam auf der schneebedeckten Fahrbahn nach links ab und kollidierte mit einem Straßenschild, das auf einer Verkehrsinsel angebracht war. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 2.000 Euro.

Jettingen-Scheppach/A8
Ein 41-Jähriger war am Mittwochmittag angesichts der Straßen- und Witterungsverhältnisse zu schnell unterwegs und verursachte einen Unfall auf der A 8. Der Autofahrer geriet kurz vor der Anschlussstelle Burgau in Richtung München fahrend ins Schleudern und krachte gegen die Betongleitwand. Sein demolierter Wagen musste von der Autobahn abgeschleppt werden. Die Feuerwehr aus Günzburg war für die Absicherung der Unfallstelle alarmiert worden. Den Sachschaden schätzt die Autobahnpolizei Günzburg auf rund 15.000 Euro. Der 41-Jährige, welcher keinen Wohnsitz in Deutschland hat, musste an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung bezahlen.

Am späten Mittwochnachmittag kam es erneut zu einem Unfall auf der A 8 im Bereich der Anschlussstelle Burgau. Ein 38-Jähriger war mit seinem Auto auf dem mittleren der drei Fahrstreifen in Richtung Stuttgart gefahren, als er auf den rechten Fahrstreifen wechseln wollte. Dabei geriet sein Wagen auf der mit Schnee und Matsch bedeckten Fahrbahn außer Kontrolle und stieß mit einem anderen Auto zusammen. Nach Angaben der Autobahnpolizei Günzburg wurde dabei niemand verletzt. Der Sachschaden dürfte rund 6.000 Euro betragen. Das Auto des Unfallverursachers war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt.

Landkreis Neu-Ulm
Im Kreis Neu-Ulm ereigneten sich insgesamt 37 Unfälle, wobei bei 31 Verkehrsunfällen Sachschaden entstand. Sechs Personen zogen sich Verletzungen zu.

Bereich Illertissen / Vöhringen / Buch
Aufgrund des Wintereinbruchs musste die Polizeiinspektion Illertissen im Verlauf des Mittwochs zu insgesamt 13 Verkehrsunfällen ausrücken. Glücklicherweise blieb es zumeist bei Sachschäden. Die Schadenshöhe wird derzeit auf über 30.000 Euro schätzt, wobei einige Unfallschäden und deren Höhe noch der Abklärung bedürfen.

Bei einem Auffahrunfall auf der Staatsstraße 2018 im Bereich der Autobahnanschlussstellen Illertissen wurden dann gegen Mittag der Fahrer eines Kleintransporters leicht verletzt. Ein 55-jähriger Pkw-Fahrer hatte das verkehrsbedingt haltende Fahrzeug zu spät wahrgenommen und rutschte witterungsbedingt in das Heck des Transporters. Der 44-jährige Fahrer wurde durch die Wucht des Aufpralls leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung vor Ort war jedoch nicht erforderlich.

Bereits am Morgen rutschte ein 22-jähriger Pkw-Fahrer in der Illertisser Vöhlinstraße in einen Jägerzaun.

Am Mittag landete der 30-jährige Fahrer eines Kleintransporters in einer Leitplanke. Er war auf der Staatsstraße 2018 in Buch mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs. Durch die Kollision mit der Leitplanke verlor der 30-Jährige vollständig die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete schließlich im Straßengraben.

Kurz darauf war ein 37-Jähriger mit seinem Pkw auf der Staatsstraße 2020 von Obenhausen in Richtung Gannertshofen unterwegs. Auf der schneebedeckten Fahrbahn verlor er die Kontrolle über seinen Wagen und touchierte deshalb ein entgegenkommendes Auto. Auch dieser Unfall endete für den Verursacher schließlich im Straßengraben. Allein bei dieser Kollision entstand ein Sachschaden von mindestens 10.000 Euro.

Ein Unfall mit einer verletzten Person wurde zunächst am späten Nachmittag wiederum in Buch auf der Staatsstraße 2018 mitgeteilt. Ein 74-jähriger Pkw-Fahrer war nach links von der Fahrbahn abgekommen. Die Begutachtung durch den ebenfalls alarmierten Rettungsdienst gab jedoch Entwarnung. Der 74-Jährige blieb glücklicherweise unverletzt.

Am Abend verursachte dann ein 57-Jähriger mit seinem Auto einen Auffahrunfall auf der Illertisser Hauptstraße. Der Mann war tatsächlich bei dem Schneetreiben ohne Winterreifen unterwegs. Ihn erwartet deshalb ein empfindliches Bußgeld. Kurz darauf blieben an einer Steigung der Kreisstraße NU 14 im Raum Vöhringen einige Fahrzeuge stecken. Der 42-jährige Fahrer eines Sattelzuges musste deshalb halten und konnte anschließend aufgrund der Straßenglätte nicht mehr anfahren. Er rutschte schließlich mit seiner Zugmaschine in die Leitplanke. Auch durch die Arbeit der Räumdienste konnten diese Situationen meist zeitnah bereinigt werden.

Am frühen Abend war dann jedoch im Raum Vöhringen-Illerzell ein Räumfahrzeug selbst in einen Unfall verwickelt. Ein 42-jähriger Pkw-Fahrer war auf der Illerzeller Straße in südlicher Richtung unterwegs gewesen. An der Einmündung Zum Sportplatz war der Räumdienst bei der Arbeit. Der Autofahrer erkannte dies eigentlich frühzeitig und wollte bremsen. Aufgrund der Straßenglätte rutschte er jedoch in das Räumfahrzeug der Stadt Vöhringen. Auch hier blieb es glücklicherweise bei einem Sachschaden. Nach 19.00 Uhr hatten sich die Verkehrsteilnehmer dann offenbar an die winterlichen Straßenverhältnisse gewöhnt. Jedenfalls wurden der Polizei Illertissen hiernach keine weiteren Unfälle mehr gemeldet.

Elchingen/A7
Bei einem Unfall am Mittwochvormittag auf der A 7 bei Elchingen wurde eine 42-Jährige mit leichteren Verletzungen in eine Klinik gebracht. Die Frau war kurz vor dem Elchinger Kreuz bei starkem Schneefall und nicht richtig angepasster Geschwindigkeit mit ihrem Wagen in Richtung Würzburg unterwegs und geriet ins Schleudern. Das Auto krachte zunächst gegen die Mittelschutzplanken, schleuderte dann nach rechts und prallte ins Heck eines dort fahrenden Wagens. Den Sachschaden gibt die Autobahnpolizei Günzburg mit etwa 18.000 Euro an. Die Feuerwehr aus Oberelchingen war alarmiert worden und half an der Unfallstelle. Die beiden Autos mussten abgeschleppt werden.

Landkreis Unterallgäu
Insgesamt 35 Verkehrsunfälle ereigneten sich im Kreis Unterallgäu. Bei 29 Unfällen war Sachschaden zu beklagen und sechs Personen wurden verletzt.

Bereits in den frühen Morgenstunden und ab dem Mittwochnachmittag führte Schneefall, Schneeglätte und Baumbruch zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen und Verkehrsunfällen. Neben der Polizeiinspektion Mindelheim waren zur Unfallaufnahme, -absicherungen und Beseitigung von Verkehrshindernissen Mitarbeiter der Polizeiinspektion Memmingen, der Rettungsdienste sowie Gemeindearbeiter und die Feuerwehr im Einsatz. Insgesamt entstand ein Sachschaden von über 80.000 Euro. Schwerwiegende Personenschäden blieben zum Glück aus.

Am Morgen des 08.12.2021 geriet ein 54-jähriger Pkw-Fahrer auf winterglatter Fahrbahn bei Westerheim in Schlingern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort blieb das Fahrzeug im Bankett stecken und musste geborgen werden. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von ca. 15.000 Euro, der Fahrer blieb unverletzt.

Gegen 14.20 Uhr kam es im Kreisverkehr der Bundesstraße 16 bei Mindelheim zu einem Verkehrsunfall. Ein 71-Jähriger fuhr in den Kreisverkehr aus Richtung Hausen ein. Er übersah den Pkw eines 18-Jährigen, der regelgerecht im Kreisverkehr fuhr. Der Verursacher traf mit seiner Pkw-Front die Beifahrerseite des Pkw des Geschädigten. Der 18-Jährige und seine Beifahrerin sowie der Unfallverursacher blieben unverletzt. Es entstand ein Gesamtschaden rund 11.000 Euro.

Kurz vor 16.00 Uhr kam eine schwangere Pkw-Fahrerin aufgrund extremer Eisglätte in Mindelau von der Straße ab und rutschte in eine Mauer. Sie wurde leicht verletzt ins Krankenhaus Mindelheim gebracht. Ein fünfjähriges Kind, das im Kindersitz auf der Beifahrerseite gesichert war, blieb unverletzt. Der Gesamtsachschaden am Fahrzeug beträgt rund 10.000 Euro.

Gegen 16.20 Uhr beabsichtigte ein großes Schneeräumfahrzeug ausgestattet mit Räumschild in orangener Farbe von der Straßenmeisterei in Mindelheim auf die Landsberger Straße einbiegen. Ein vorfahrtsberechtiger Pkw-Fahrer gewährte dem Räumfahrzeug Vorrang. Als der Fahrer des Schneeräumfahrzeuges in die Landsberger Straße einfuhr, übersah er eine ebenfalls vorfahrtsberechtige Pkw-Fahrerin in der Gegenrichtung. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, die Fahrer blieben unverletzt. Es entstand Gesamtschaden von rund 1.300 Euro.

Gegen 16.30 Uhr kollidierten auf der nördlichen Zufahrt zum Mindelheimer Bahnhof zwei Busse. Einer war an den Randstein geraten und aufgrund der Straßenglätte mit der Front gegen das Heck des anderen Busses gedrückt worden. Da sich in dem Bus Schulkinder befanden, ging eine Vielzahl von Anrufen besorgter Eltern bei der Polizei ein. Diese konnten beruhigt werden, da bei dem Unfall niemand verletzt wurde. Es entstand lediglich Sachschaden in Höhe von etwa 4.000 Euro.

Zu einem Verkehrsunfall auf der Autobahn 96 wollte um 16.30 Uhr ein Notarztfahrzeug aus dem Mühlweg in Mindelheim ausrücken. Als der Fahrer unter Nutzung von Sonderrechten und Wegerechten mit Blaulicht und Einsatzhorn in die Bad Wörishofer Straße einfuhr, konnte Pkw-Fahrerin nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf den Notarztwagen auf. Der Retter stoppte seine Fahrt, während die 53-jährige Verursacherin weiterfuhr. Sie meldete sich erst später bei der PI Mindelheim und muss sich daher wegen des Verdachts eines Vergehens der Unfallflucht verantworten. Jeder Unfallbeteiligte ist verpflichtet, nach einem Verkehrsunfall anzuhalten und dem Unfallgegner zu ermöglichen, die Personalien auszutauschen. Es entstand Gesamtschaden von rund 3.000 Euro.

Infolge des Unfallgeschehens kam es zu einem weiteren Auffahrunfall von zwei nachfolgenden Verkehrsteilnehmern, die bisher weder Personen- noch Sachschaden geltend machen. Die Feuerwehr Mindelheim brachte den Notarzt an die Unfallstelle auf der A96.

Kurz nach 17.00 Uhr wollte ein 28-jähriger Mann aus Breitenbrunn kommend auf die Bundesstraße 16 Richtung Pfaffenhausen auffahren. Beim Einfahren brach ihm das Fahrzeugheck nach links aus und stieß gegen die Frontseite eines Verkehrsteilnehmers, der auf der Linksabbiegespur Richtung Breitenbrunn wartete. Der Unfallverursacher erlitt keinen sichtbaren Schaden, beim Geschädigten entstand Sachschaden in Höhe von ca. 2.500 Euro. Beide Fahrer blieben unverletzt.

Aufgrund des Unfallgeschehens bremste ein weiterer Verkehrsteilnehmer, der auf der Bundesstraße 16 Fahrtrichtung Norden unterwegs war, ab. Der nachfolgende Pkw-Fahrer erkannte die Situation zu spät. Beim Versuch, einen Zusammenstoß zu vermeiden, touchierte er sowohl die Leitplanke als auch das Fahrzeug des anderen Verkehrsteilnehmers. Auch hier bleiben beide Verkehrsteilnehmer unverletzt. Der entstandene Schaden beträgt ca. 6.000 Euro.

Völlig unbeeindruckt vom Winterchaos geriet um 17.10 Uhr ebenfalls auf der Bundesstraße 16 zwischen Schöneberg und Breitenbrunn ein Fahrzeug durch einen technischen Defekt in Brand und musste abgeschleppt werden. Der Fahrer des Pkw blieb unverletzt, es entstand ein Sachschaden von ca. 7.000 Euro.

Am 08.12.2021 kam es ab dem Nachmittag aufgrund des andauernden Schneefalles und der dadurch entstandenen Straßenverhältnisse zu sechs Unfällen im Bereich der Polizeiinspektion Bad Wörishofen. Die Fahrzeuge kamen von der Fahrbahn ab, rutschten auf die Gegenspur oder fuhren einem vorausfahrenden Fahrzeug auf. In solchen Fällen liegt die Ursache in der Regel bei nicht angepasster Geschwindigkeit, Verstöße werden mit einem Bußgeld geahndet. Bei den Verkehrsunfällen kamen keine Personen zu Schaden. Der Gesamtschaden beläuft sich geschätzt auf etwa 14.000 Euro.

Am Mittwochnachmittag befuhr ein 47-jähriger Bauarbeiter mit einem Kleintransporter auf der Autobahn 96 in Richtung Lindau. Zwischen den Anschlussstellen Mindelheim und Stetten kam er auf winterglatter Fahrbahn ins Schleudern, fuhr rechts neben der Fahrbahn einen Erdwall hinauf und überschlug sich mehrmals. Nachdem sich der 47-Jährige selbstständig aus seinem rundum beschädigten Kleintransporter befreit hatte, wurde er zu weiteren Untersuchungen in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. An seinem Fahrzeug entstand Totalschaden (10.000 Euro). Bei der Absicherung und Verkehrslenkung wurde die Autobahnpolizei Memmingen von der Feuerwehr Mindelheim und der Autobahnmeisterei Mindelheim unterstützt. Aufgrund der langwierigen Bergungsmaßnahmen kam es zu Verkehrsbehinderungen. Ein Fahrstreifen musste im Bereich der Unfallstelle für über zwei Stunden gesperrt werden.

Gegen 17.40 Uhr kam ein 24-jähriger in Kirchheim in der Derndorfer Straße im Kurvenbereich Richtung Norden aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei winterlichen Straßenverhältnissen ins Schleudern. Er kam auf die Gegenfahrbahn und driftete mit dem Fahrzeugheck in die Front einer entgegenkommenden Pkw-Fahrerin. Danach drehte sich das Fahrzeug frontal in die Front eines weiteren entgegenkommenden Fahrzeugs. Die leicht verletzte Fahrerin kam ins Krankenhaus Mindelheim Der Unfallfahrer und die erste Geschädigte blieben unverletzt. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 16.000 Euro.

Um 17.45 Uhr ereignete sich aus Unachtsamkeit ein Auffahrunfall in der Krumbacher Straße in Mindelheim als eine junge Frau verkehrsbedingt anhielt und der 21jährige Nachfolger nicht rechtzeitig bremste. Es entstand Sachschaden in Höhe von 4.000 Euro. Beide Fahrer blieben unverletzt.

Gegen 18.00 Uhr fuhr ein 20-Jähriger mit seinem Pkw von Markt Rettenbach Richtung Eutenhausen. Aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, drehte sich um die eigene Achse auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem entgegenkommenden Pkw eines 70jährigen. Beide Fahrzeuge landeten im Straßengraben. Verletzt wurde niemand. Der Gesamtschaden beträgt rund 6.500 Euro.

Gegen 19.00 Uhr kam es auf der Kreisstraße MN 13 zwischen Erkheim und Lauben zu einem Frontalzusammenstoß zweier Pkws im Begegnungsverkehr. Ein 20-jähriger Fahrzeugführer verlor aufgrund Schneeglätte die Kontrolle über seinen Pkw und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort kam ihm eine 53jährige entgegen, die nicht mehr ausweichen konnte. Beim Zusammenstoß wurden beide Fahrzeugführer verletzt. Es entstand ein Schaden von insgesamt rund 9.000 Euro.

Am späten Mittwochabend befuhr ein 38-jähriger Oberallgäuer mit seinem Pkw Nissan die Autobahn 7 in Richtung Füssen. Kurz nach dem Autobahnkreuz Memmingen kam er auf schneebedeckter Fahrbahn ins Schleudern und prallte gegen die rechte Seitenleitplanke. Glücklicherweise wurde er bei dem Unfall nicht verletzt. An der Leitplanke entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1.000 Euro. Bei seinem Pkw Nissan wurde die Fahrzeugfront eingedrückt (Schaden ca. 1.500 Euro). Im Laufe der Unfallaufnahme wurde bei dem Unfallverursacher deutlicher Alkoholgeruch festgestellt. Da der im Anschluss durchgeführte Alkotest einen Wert über 1,6 Promille ergab, ordnete die Streife der Autobahnpolizei Memmingen eine Blutentnahme an und leitete ein Strafverfahren wegen Verdacht der Gefährdung des Straßenverkehrs (§ 315 c StGB) ein.

In den ersten Morgenstunden des 09.12.2021 ereignete sich bei Kammlach ein Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw-Fahrer mit seinem Fahrzeug gegen einen umgestürzten Baum prallte. Er erkannte den Baum von der Ferne, kam aber durch das Bremsmanöver auf winterglatter Fahrbahn ins Rutschen und prallte frontal gegen den Baum. Der Fahrer blieb unverletzt, es entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro an seinem Fahrzeug. Die freiwillige Feuerwehr Oberkammlach beseitigte den umgestürzten Baum mit fünf Einsatzkräften von der Fahrbahn.

Stadt Memmingen
Es ereigneten sich insgesamt fünf Unfälle, wobei bei vier Verkehrsunfällen Sachschaden entstand. Eine Person zog sich Verletzungen zu.

Linienbus rutscht in Mermmingen in Rohbau
Winterglatte Fahrbahn war der Grund eines schweren Verkehrsunfalls am Mittwoch, 08.12.2021, gegen 17:40 Uhr in Memmingen Ortsteil Eisenburg. Ein Linienbus befuhr die leicht abschüssige Amendinger Straße in Fahrtrichtung Memmingen. Beim Versuch an einer Haltestelle zu stoppen rutschte er weiter und prallte im Einmündungsbereich Schnaidweg frontal gegen ein im Rohbau befindliches Haus. Der Busfahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr heraus geschnitten werden. Im Bus befand sich ein Passagier, dieser musste zusammen mit dem Fahrer mit leichten Verletzungen ins Klinikum Memmingen verbracht werden.

Die Ermittlungen ergaben, dass sich eine weitere Passagierin mit zwei Kindern im Bus befunden hat, die wohl vor Eintreffen der Polizei ausgestiegen ist. Die Polizei bittet darum, dass sich diese Zeugin mit der Polizeiinspektion Memmingen unter Rufnummer 08331/100-0 in Verbindung setzt.

Die Bergung des Buses mit einem Autokran dauerte circa drei Stunden. Die momentane Gesamtschadenshöhe wird auf circa 180.000 Euro beziffert. Im Einsatz waren die freiwillige Feuerwehr Amendingen, Eisenburg, Memmingen mit circa 50 Einsatzkräften, zwei Rettungswägen sowie eine Streifenbesatzung der Polizei Memmingen.

Landkreis Ostallgäu
Von 40 Unfällen, welche sich im Kreis Ostallgäu ereigneten, war bei 32 Verkehrsunfällen Sachschaden zu beklagen und acht Personen wurden verletzt.

Am Mittwochmorgen kam eine 18-jährige Fahranfängerin auf schneeglatter Fahrbahn, in einem Waldstück zwischen Ob und Bernbach, nach links von der Fahrbahn ab und kam im angrenzenden Bachbett zum Stehen. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 Euro. Die Fahrerin wurde nicht verletzt.

Am Mittwochvormittag befuhr eine 26-Jährige mit ihrem Pkw die Bundesstraße 12 von Kaufbeuren in Richtung Kempten. Kurz vor der AS Altdorf kam sie, auf schneeglatter Fahrbahn, ins Schleudern und kollidierte frontal mit einem entgegen kommenden Lkw. Die 26-jährige Fahrerin wurde dadurch schwer verletzt und eingeklemmt, so dass sie von der Feuerwehr befreit werden musste. Die 65-jährige Beifahrerin wurde ebenfalls schwer verletzt. Der Lkw-Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 7.000 Euro. Die B 12 musste, während der Unfallaufnahme, durch die Feuerwehr Marktoberdorf, welche mit etwa 50 Mann vor Ort war und die Straßenmeisterei komplett gesperrt werden.

Am Mittwochvormittag befuhr ein 43-jähriger Lkw-Fahrer die Bundesstraße 472 von Geisenried kommend in Richtung Marktoberdorf. Als er mit seinem Sattelzug nach links in den Siemensring abbog und dazu abbremse, rutschte der leicht schräg stehende Sattel Auflieger auf die Gegenfahrspur, so dass ein entgegen kommender Pkw-Fahrer nach rechts ausweichen musste, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Dadurch kam der Pkw-Fahrer nach rechts von der Fahrbahn ab und überfuhr ein Verkehrszeichen. Der Lkw-Fahrer, der den Unfall nicht mitbekommen hatte, fuhr weiter, bis er schließlich vom geschädigten Pkw-Fahrer eingeholt wurde. Am Pkw entstand Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. Der Schaden am Verkehrszeichen beläuft sich auf etwa 500 Euro.

Am Mittwochnachmittag hielt ein 47-jähriger Pkw-Fahrer auf der Meichelbeckstraße an, um einem gestürzten Fußgänger zu helfen. Eine direkt dahinter fahrende 16-jährige Fahranfängerin war durch den gestürzten Fußgänger derart abgelenkt, dass sie nicht mitbekam, dass der Pkw vor ihr angehalten hatte, so dass sie auf diesen auffuhr. Die Fahranfängerin wurde leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 3.500 Euro.

Am Mittwochnachmittag bildete sich, aufgrund eines vorangegangen Unfalls auf der B 12 ein Stau zwischen den Anschlussstellen Kaufbeuren und Altdorf in Fahrtrichtung Altdorf. Ein 60-jähriger Pkw-Fahrer wendete daraufhin verbotswidrig, übersah dabei ein entgegen kommendes Polizeifahrzeug und kollidierte mit diesem. Das Polizeifahrzeug wurde durch den Zusammenstoß nach rechts geschleudert und kam in der Böschung zum Stehen. Ein Beamter wurde dadurch leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro. Das Polizeifahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Am Mittwochnachmittag befuhr ein 26-Jähriger die B 12 von Kempten in Richtung Kaufbeuren. Etwa 500 Meter nach der Anschlussstelle Geisenried kam er auf schneeglatter Fahrbahn ins Rutschen, schleuderte über die Gegenfahrspur und kam nach links von der Fahrbahn ab. Dort durchbrach er den Wildschutzzaun und fuhr noch etwa 50 Meter weit über die Wiese und einen etwa einen Meter breiten Bachlauf, bevor er am Waldrand zum Stehen kam. Für die Bergung des 3,5-Tonners musste die B 12 etwa 20 Minuten lang komplett gesperrt werden. Der Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 12.000 Euro.

Am Mittwochnachmittag befuhr ein Lkw-Fahrer die B 472 von Geisenried kommend in Richtung Thalhofen. Auf schneeglatter Fahrbahn kam der Auflieger ins Rutschen geriet auf die Gegenfahrspur, wo er mit einem entgegen kommenden Lkw kollidierte. Anschließend überfuhr der verursachende Lkw noch eine Verkehrsinsel und kam erst ca. 100 Meter nach der Unfallstelle zum Stehen. Der Fahrer des entgegen kommenden Lkw wurde leicht verletzt. An den Lkw entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 40.000 Euro. Da der entgegen kommende Lkw nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste und außerdem die Fahrbahn mit Fahrzeugteilen übersäht war, musst die Fahrbahn für etwa zwei Stunden komplett gesperrt werden.

Am Mittwochnachmittag befuhr ein 19-jähriger Pkw-Fahrer die Straße von Aitrang in Richtung Krähberg. Aufgrund nicht an die schneeglatten Straßenverhältnisse angepasster Geschwindigkeit kam er in einer langgezogenen Linkskurve ins Schleudern und touchierte die Leitplanke. Am Pkw und an der Leitplanke entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 5.300 Euro.

Am Mittwochnachmittag befuhr ein 27-jähriger aus dem Landkreis Dachau mit seinem Pkw BMW auf der Autobahn 96 in Richtung Lindau. Kurz nach der Anschlussstelle Buchloe-West verlor er aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam schleudernd nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort geriet er mit seinem Fahrzeug auf die beginnende Seitenleitplanke und überschlug sich. Der BMW blieb neben der Fahrbahn auf dem Dach liegen. Glücklicherweise wurde der 27-Jährige dabei nicht verletzt. An seinem Pkw BMW wurde die Fahrzeugfront und das Dach beschädigt (Schaden ca. 3.000 Euro). Er musste abgeschleppt werden. Im Zuge der Unfallaufnahme stellte die Autobahnpolizei Memmingen fest, dass beide Hinterreifen des BMW bereits bis auf die Karkasse abgefahren waren. Den Unfallverursacher erwartet deshalb ein Bußgeldverfahren.

Am Mittwochabend kam ein 57-jähriger Pkw-Fahrer auf der B 12, auf schneeglatter Fahrbahn, ins Rutschen, als er verkehrsbedingt bremsen musste. Daraufhin schleuderte er gegen das Heck einer Sattelzugmaschine, welche auf dem Parkplatz Geisenried geparkt war. Die Beifahrerin des Pkw-Fahrers wurde dadurch leicht verletzt und in ein Krankenhaus verbracht. Der Pkw musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 25.000 Euro.

Am Mittwochabend befuhr ein 20-jähriger Pkw-Fahrer die Meichelbeckstraße, von der Ortsmitte kommend in Richtung Brückenstraße. Aufgrund nicht an die schneeglatten Straßenverhältnisse angepasster Geschwindigkeit, kam er auf Höhe der Tigaustraße auf die Gegenfahrspur und kollidierte mit einem entgegen kommenden 31-jährigen Pkw-Fahrer. Der Pkw des 31-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 7.000 Euro.

Am Mittwochabend befuhren zwei Pkw die Salzstraße in Richtung der Meichelbeckstraße. Als der vorausfahrende Pkw verkehrsbedingt bremsen musste, fuhr der dahinter fahrende 33-jährige Pkw-Fahrer auf den vorausfahrenden Pkw auf, da er zu geringen Sicherheitsabstand eingehalten hatte. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 50 Euro, da lediglich die Kennzeichenhalterungen beschädigt wurden.

Am Mittwochabend befuhr ein 34-jähriger Busfahrer die Einsteinstraße. Aufgrund Gegenverkehrs fuhr er möglichst weit rechts und rutschte anschließend im Stand aufgrund der schneeglatten, leicht abschüssigen Fahrbahn nach rechts gegen einen Zaun. Am Zaun und am Bus entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 300 Euro. Der Bus kam von allein nicht mehr aus dem Bankett und musste abgeschleppt werden.

Am Mittwochabend kam es in dem Gefälle der Marktoberdorfer Straße in Nesselwang zu einem Glätteunfall mit verletzten Beteiligten. Ein 34-jähriger Pkw-Fahrer fuhr das Gefälle hinab und kam im Kurvenbereich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit bei diesen Witterungsbedingungen in den Gegenverkehr. Dabei kollidierte er mit einer entgegenkommenden 53-jährigen Pkw-Fahrerin. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von geschätzt 10.000 Euro. Beide Unfallbeteiligten mussten sich wegen leichten Verletzungen in seinem nahegelegenen Krankenhaus behandeln lassen.

Am Mittwochmittag geriet auf der Kreisstraße OAL 1 bei Roßhaupten ein Pkw auf der schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern. Der 31-jährige Pkw-Fahrer fuhr bei diesen Witterungsbedingungen nicht mit angepasster Geschwindigkeit. Dadurch geriet er mit seinem Pkw ins Schleudern und kam im weiteren Verlauf nach rechts von der Straße ab. An seinem Pkw entstand ein Schaden von geschätzt 7.000 Euro. Durch das Schleudern musste ein entgegenkommender Pkw-Fahrer ebenfalls ausweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Dazu musste er in die Wiese ausweichen. Bei ihm entstand glücklicherweise kein Sachschaden.

Am Mittwoch ereigneten sich aufgrund des Wintereinbruchs im Dienstbereich der Polizeiinspektion Buchloe sieben Verkehrsunfälle, die polizeilich aufgenommen wurden. In allen Fällen war nicht angepasste Geschwindigkeit bei winterlichen Straßenverhältnissen ursächlich. Lediglich bei einem Unfall war ein abgebrochener Ast unfallursächlich. Die Streifenbeamten waren im Dauereinsatz. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von fast 30.000 Euro, Verletzte gab es glücklicherweise nicht zu beklagen.

Stadt Kaufbeuren
In Kaufbeuren krachte es insgesamt sieben Mal. Bei vier Unfällen war Sachschaden zu beklagen und drei Personen wurden verletzt.

Der Wintereinbruch führte am gestrigen Mittwoch zu zahlreichen Verkehrsunfällen und -behinderungen im Dienstbereich der Polizeiinspektion Kaufbeuren. Insgesamt zählte die Polizei Kaufbeuren 11 Unfälle im Zusammenhang mit den winterlichen Straßenverhältnissen, mit einem Sachschaden von etwa 54.000 Euro. Glücklicherweise wurden keine Personen schwerer verletzt.

Unter anderem kam es gegen 12.20 Uhr zu einem Unfall in der Hohenstaufenstraße in Kaufbeuren. Eine Frau kam auf winterglatter Fahrbahn mit ihrem Pkw ins Rutschen und stieß im Einmündungsbereich König-Rudolf-Straße mit einer anderen Pkw-Fahrerin zusammen. Da die Unfallverursacherin schwanger ist, wurde sie vorsorglich ins Krankenhaus zur Untersuchung gebracht.

Gegen 17.50 Uhr kam auf der Verbindungsstraße von Germaringen nach Pforzen ein 25-jähriger Pkw-Fahrer ins Schleudern und prallte in einen entgegenkommenden Pkw. Bei dem Unfall wurden drei Personen glücklicherweise nur leicht verletzt und beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Rund um Obergünzburg hingen mehrere Lkw in den bergigen Straßen fest und kamen teils erst nach Aufzug von Schneeketten weiter.

Landkreis Oberallgäu
Im Kreis Oberallgäu ereigneten sich insgesamt 23 Unfälle, wobei bei 22 Verkehrsunfällen Sachschaden entstand. Eine Person verletzte sich.

Mittwochfrüh befuhr eine 28-Jährige mit einem Pkw die Staatsstraße 2007 von Rettenberg in Richtung Goymooskreisel. Hierbei kam sie auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit auf schneeglatter Fahrbahn in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen ein Verkehrszeichen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 3.150 Euro.

Mittwochfrüh befuhr eine 24-Jährige mit einem Pkw die B 308 von Oberstaufen in Richtung Immenstadt. Auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit auf schneeglatter Fahrbahn kam sie dabei nach einer Kurve ins Rutschen und schleuderte nach rechts von der Fahrbahnrand, wo sie gegen einen Zaun prallte. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 500 Euro.

Am Mittwochmittag wollte ein 75-Jähriger mit seinem Pkw auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes „Im Engelfeld“ rückwärts ausparken und stieß dabei gegen den abgestellten Pkw eines 52-Jährigen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.700 Euro.

Am Mittwochmittag befuhr ein 20-Jähriger mit einem Kleintransporter die Straße „Im Stillen“. Hierbei wollte er nach rechts über den Randstein fahren um anzuhalten und stieß hierbei aber aus Unachtsamkeit gegen einen Zaun. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.500 Euro.

Mittwochnachmittag musste die Polizei Sonthofen nacheinander zu insgesamt fünf Verkehrsunfällen ausrücken. Aus Unachtsamkeit bzw. zu geringem Abstand kam es innerhalb von nur 15 Minuten sowohl in der Östlichen Alpenstraße an einer roten Ampel, als auch am Kreisverkehr in der Blumenstraße zu Auffahrunfällen, bei denen erhebliche Sachschäden entstanden. Kurz zuvor hatte es bereits an der Einmündung Hofener Straße/Richard-Wagner-Straße gekracht, nachdem eine Fahrzeugführerin einen anderen vorfahrtsberechtigten Pkw übersah und beide Fahrzeuge dabei so stark beschädigt wurden, dass diese abgeschleppt werden mussten. Einen ähnlichen Unfallhergang gab es dann einige Stunden später an der Einmündung Theodor-Aufsberg-Straße/Rudolf-Diesel-Straße. Hier übersah der Fahrer eines Schneeräumfahrzeugs einen anderen, vorfahrtsberechtigen Pkw und es kam zu einem Zusammenstoß, bei dem beide Fahrzeuge beschädigt wurden. Zwischen den Unfällen in Sonthofen mussten die Beamten schließlich auch noch nach Ofterschwang in den Panoramaweg zur Unfallaufnahme fahren, da ein Mann beim rückwärts aus einer Einfahrt fahren, einen vorbeifahrenden Pkw übersehen hatte und in diesen reingefahren war. Glücklicherweise wurde bei all den Unfällen keiner der Unfallbeteiligten verletzt, es entstand jedoch ein Gesamtsachschaden von insgesamt ca. 30.000 Euro.

Am Mittwochabend befuhr ein 25-Jähriger mit einem Pkw die Robert-Bosch-Straße aus Richtung Kreisstraße OA 5 kommend. Hierbei kam er vermutlich auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit auf schneeglatter Fahrbahn ins Rutschen, wodurch sich der Pkw drehte und schließlich auf die Gegenfahrbahn geriet, wo er mit dem Pkw eines entgegenkommenden 30-Jährigen kollidierte. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 9.000 Euro.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag befuhr ein 24-Jähriger mit einem Pkw die Staatsstraße 2006 von Zaumberg in Richtung Immenstadt. Auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit auf schneeglatter Fahrbahn rutsche er dabei in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn und stieß gegen eine dort fest angebrachte Holzbank. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 4.150 Euro.

Landkreis Lindau
17 Unfälle ereigneten sich im Kreis Lindau und bei 15 Unfällen entstand Sachschaden. Zwei Personen wurden verletzt.

Mit einsetzendem Schneefall am Mittwochmorgen, gegen 11.00 Uhr, ereigneten sich im Bereich Lindau auf der A96, B 31 und den umliegenden Kreisstraßen mehrere Unfälle. Zum Glück entstand bei den Unfällen nur Sachschaden, Personen wurden nicht verletzt.

Ein 22-jähriger Mann befuhr gegen 14.00 Uhr die Bundesstraße 31 in Richtung Lindau. An der Anschlussstelle Lindau/Schönbühl kam er vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und rutschte die Böschung hinunter. Dabei beschädigte er seien Renault und den Wildschutzzaun. Der Pkw musste im Anschluss durch ein Bergungsunternehmen abgeschleppt werden. Der Schaden wurde auf 700 Euro geschätzt.

Gegen 12.00 Uhr fuhr sich ein aus der Türkei stammender Sattelschlepperfahrer mit seinem schweren Fahrzeug im Bereich Rehlings fest. Der LKW-Fahrer wollte von Oberreitnau kommen eine leichte Steifung in Rehling befahren, blieb jedoch aufgrund Eisglätte stehen. Dabei rutschte der Auflieger immer weiter Richtung Straßengraben und fuhr sich dort fest. Dabei wurde auch die dort befindliche Fußgängerampel beschädigt. Ein durch den Fahrer beauftragter Landwirt konnte den LKW dann mit einem Schlepper und Seilwinde wieder aus dem Graben ziehen. Aufgrund zweier weiter festgefahrener LKW im Bereich Oberreitnau musste ab dem Kreisverkehr die LI 6 in Richtung Rehlings komplett gesperrt werden. Erst gegen 15.00 Uhr konnte die Straße wieder freigegeben werden.

Weitere Unfälle ereigneten sich im Stadtgebiet Lindau. Dabei entstanden auch nur Sachschaden und keine Personenschäden. Eine 41-jährige Fahrerin eines VW-Beetle fuhr gegen 22.15 Uhr mit ihrem Fahrzeug die Bundesstraße 12 am Schönbühl Richtung Lindau. Auch sie kam aufgrund Schneeglätte ins Schleudern, kam auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen eine Laterne. Sie konnte jedoch selbstständig weiterfahren, an der Laterne entstand ein Sachschaden von geschätzten 600 Euro.

Um 01.00 Uhr fuhr ein 27-jähriger Mann mit seinem Ford Focus auf der B 12 und wollte an der Anschlussstelle an der A 96 auf diese Richtung Autobahn abbiegen. Auch er war zu schnell und kam aufgrund Schneeglätte ins Schleudern. Er landete im Graben und überfuhr eine Warnbarke. Es entstand Sachschaden von 250 Euro.

Um 02.20 Uhr erwischte es einen 21-jährigen Fahrer eines Mercedes Vito auf der A 96 im Bereich Lindau. Der Kurierfahrer, der in Richtung München unterwegs war, kam aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und Schneeglätte ins Schleudern, Er prallte in die Mittelleitplanke und beschädigte dabei sein Fahrzeug. Er konnte jedoch nach Unfallaufnahme selbstständig weiterfahren.

Am frühen Donnerstagmorgen, gegen 03.30 Uhr befuhr ein 40-jähriger rumänischer LKW-Fahrer mit seinem Sattelschlepper die Bundesstraße 31 im Bereich Lindau. Aufgrund Schneeglätte und nicht angepasster Geschwindigkeit kam er auch ins Schleudern und landete im Straßengraben. Dabei fuhr er sich fest und konnte aus sich eigener Kraft aus seiner misslichen Lage nicht mehr befreien. Zur Absicherung der Unfallstelle musste die Straßenmeisterei mit einem Sicherungsanhänger und ein Abschlepper verständigt werden, der dann den LKW auch wieder in die Spur brachte. Dabei entstand erheblicher Flurschaden, der noch nicht abgeschätzt werden konnte. Der Fahrer musste eine Sicherheitsleistung hinterlegen, bevor er dann wieder weiterfahren konnte.

Leicht verletzt wurde ein 71-jähriger Pkw-Fahrer bei einem Unfall, der sich am Mittwoch um die Mittagszeit in Lindenberg auf der Blumenstraße ereignete. Der Pkw-Fahrer fuhr auf der Blumenstraße als plötzlich ein entgegenkommender 21-jähriger Pkw-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und in sein Fahrzeug rutschte. Der 71-jährige Pkw-Fahrer erlitt durch den Zusammenprall eine leichte Prellung am Brustkorb und wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren Untersuchung ins Lindenberger Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 21.000 Euro.

Am Mittwochmorgen fuhr ein 19-jähriger Pkw-Fahrer auf der Kreisstraße LI 7 von Meckatz in Fahrtrichtung Wohmbrechts. Aufgrund des stark einsetzenden Schneefalls wurde die Fahrbahn extrem schmierig und glatt, so dass der Pkw-Fahrer nach rechts gegen die Leitplanke rutschte, seitlich über die Leitplanke kippte und sich überschlug. Zum Stehen kam der Pkw erst in einem angrenzenden Bach. Die Feuerwehr kümmerte sich sofort um die auslaufenden Betriebsstoffe, so dass kein Schaden für die Umwelt entstand. Der Pkw-Fahrer blieb trotz Überschlag des Pkws unverletzt. Am Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 4.000 Euro.

Aufgrund des starken Schneefalls kam es am gestrigen Mittwoch zu einer Vielzahl an Verkehrsbehinderungen im Dienstbereich der Polizei Lindenberg. Größtenteils kamen Lkw-Fahrer nicht mehr weiter oder von der Fahrbahn ab und dadurch wurde der nachfolgende Verkehr aufgehalten.

Beispielsweise standen auf der B32 zwischen Wigratsbad und Opfenbach mehrere Lkws quer auf der Fahrbahn, trotz ausgerücktem Räumdienst dauerte es teils mehrere Stunden bis sich die Lkws wieder befreit hatten und ihre Fahrt fortsetzen konnten.

Zudem stürzten im kompletten Dienstbereich mehrere Äste und Bäume nahezu im Minutentakt durch die Schneelast auf die Fahrbahn, so dass die Polizei und die Feuerwehr bis spät in die Nacht ausrücken mussten um die Gefahrenstellen für die Verkehrsteilnehmer zu beseitigen.

Weitere drei Unfälle, die die Beamtinnen und Beamten aufnahmen, befanden sich nicht im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums.

Die Auflistung enthält alle polizeilich registrierten Unfälle, sie lässt keinen Schluss auf die Unfallursache zu. Es ist allerdings davon auszugehen, dass ein weit überwiegender Anteil der Verkehrsunfälle den schlechten Straßenverhältnissen zuzuordnen ist.

Neben den aufgenommenen Verkehrsunfällen erreichten die Beamtinnen und Beamten rund 130 weitere Mitteilungen wegen Verkehrsgefahren und -behinderungen, die in der Mehrzahl von liegengebliebenen Lkw und Pkw verursacht wurden. Zeitweise führten diese Verkehrsbehinderungen zu stundenlangen Straßensperrungen oder zu erheblichen Behinderungen.

Insgesamt arbeiteten die Beamtinnen und Beamten im gesamten Polizeipräsidium gestern mehr als 600 Einsätze ab. Diese Zahl liegt mehr als 80 Prozent über der durchschnittlichen Einsatzbelastung eines Tages.

Zeitlich lag der Schwerpunkt in den Tagesstunden ab etwa 10.00 Uhr am Vormittag. Gegen Abend beruhigte sich vor allem die Verkehrslage wieder weitestgehend.

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