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Polizei kontrolliert überregional in der Autoposer- und Tuningszene

Am Freitag, 30.07.2021, fand eine gemeinsame Schwerpunktaktion der Polizeipräsidien Oberbayern Nord, Oberbayern Süd, Schwaben Süd/West und Schwaben Nord statt.

Im Fokus stand dabei die jeweils regionale Tuning- und Poserszene. Die an der Aktion beteiligten Polizeipräsidien stellten in den vergangenen Wochen wiederholt fest, dass lokale Treffpunkte der Szene wieder vermehrt aufgesucht und dabei reger Zulauf – auch von außerhalb – registriert wurde. Die Polizei stellte bei entsprechenden Kontrollen neben Verhaltensverstößen (überwiegend Poser) auch Manipulationen und unzulässige Umbauten an Fahrzeugen (überwiegend Tuner) fest. Die gemeinsame Schwerpunktaktion bot sich insofern auch an, da sich die Treffen teilweise regional verlagerten oder in Grenzbereichen der tangierten Polizeipräsidien stattfanden.

16 Verstöße im Bereich des Polizeipräsidium Schwaben Süd/West – Erneut vier Fahrzeuge sichergestellt
Auch die Kontrollgruppe Poser und Tuningszene des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West führte am Wochenende 30.07.2021 bis 31.07.2021 zahlreiche Kontrollen von Tuningfahrzeugen durch. Hierbei wurden trotz der eher schlechten Witterung insgesamt 16 Verstöße festgestellt. Diese gingen von sogenanntem Poserverhalten, wie z. B. „Auspuff knallen lassen“ bis hin zu technischen Manipulationen.

Insgesamt wurden an dem Wochenende vier Fahrzeuge sichergestellt, die einem Sachverständigen zur Begutachtung vorgestellt werden. An weiteren acht Fahrzeugen wurde ebenfalls ein Erlöschen der Betriebserlaubnis festgestellt, deren Weiterfahrt wurde unterbunden. Überwiegend waren manipulierte Auspuffanlagen oder nicht in den Fahrzeugdokumenten eingetragene Tieferlegungen Grund für die Beanstandung.

Der Spitzenreiter im Hinblick auf die Lautstärke war ein BMW aus Kempten, der bei einer Schallpegelmessung anstatt der eingetragenen 82 dB auf einen Wert von 101 dB kam.

Rund 60 Fahrzeuge im Bereich des Polizeipräsidium Schwaben Nord kontrolliert
Im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Nord wurden am Freitag in der Zeit von 19.00 Uhr bis etwa 24.00 Uhr gut 60 Fahrzeugkontrollen durchgeführt. Diese fanden an den relevanten Treffpunkten im Stadtgebiet Augsburg sowie den Landkreisen statt. Dabei wurden die hiesigen Einsatzkräfte durch die Bereitschaftspolizei und einen Gutachter unterstützt. Insgesamt war das Personenaufkommen überschaubar, was vermutlich am schlechten Wetter und der spürbaren Polizeipräsenz lag. Bei drei Fahrzeugen wurde ein Erlöschen der Betriebserlaubnis festgestellt. Dabei musste ein Pkw auf Grund des Umfangs der Umbauten sichergestellt und abgeschleppt werden. Außerdem wurden fünf Verkehrsordnungswidrigkeiten geahndet. In einem Fall war ein Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von 98 km/h statt der erlaubten 50 km/h unterwegs. Den Fahrer erwartet ein Fahrverbot.

Unbelehrbar? Junger Mann erwartet doppeltes Bußgeld
Ein 20-Jähriger aus Memmingen war bereits nach vorheriger Beanstandung, die zum Erloschen der Betriebserlaubnis geführt hatte, mit seinem mangelhaften Fahrzeug erneut durch die Stadt gefahren. Ihn erwartet nun ein doppelt so hohes Bußgeld wie bei der ersten Anzeige.

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