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Navi ignoriert: Getränkelastzug bleibt in Unterführung stecken

Am 24.11.2020 war es in Betzigau zu einem Verkehrsunfall gekommen, nachdem ein Lastwagenfahrer weder auf seine Fahrzeughöhe achtete, noch auf sein Navi hörte.
Gegen 08.32 Uhr fuhr ein Lkw-Fahrer mit seinem 40-Tonnen-Getränkelastwagen mit Anhänger durch Betzigau in Richtung Kempten. Obwohl der Fahrer ein Navigationsgerät an Bord hatte, das ihn davor warnte, diese Strecke zu befahren, ignorierte der Kraftfahrer den Umleitungsvorschlag seines elektronischen Helfers.

Er fuhr mit seinem Hängerzug in die auf 3,20 Meter höhenbegrenzte Bahnunterführung, obwohl sein Fahrzeug eine Höhe von 3,80 Meter hatte. In dieser Unterführung wurde sein Gespann aufgrund Deckenkontaktes so vehement abgebremst, dass einige Flaschen seiner Getränkeladung platzen. Der Aufbau des Lkw wurde hierdurch vollkommen verbogen. Weil sich der Lkw extrem in der Unterführung verkeilt hatte, musste das Luftfahrwerk des Zuges abgesenkt werden und die Luft aus den Reifen gelassen werden. Nach diesen Maßnahmen wurde er mit einer Kette und roher Gewalt rückwärts wieder aus der Unterführung herausgezogen.

Die Spedition musste für den Lkw ein Ersatzfahrzeug schicken, in den die geladenen Getränkekisten umgeladen wurden. Die Bergungsmaßnahmen dauerten rund zwei Stunden, der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Es entstand kein Personenschaden und auch die Unterführung wurde nicht beschädigt. Am Lkw entstand Sachschaden in Höhe von geschätzten 12.000 Euro.

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